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Datenschutzrecht

Flexibles Arbeiten, insbesondere im Hinblick auf den Arbeitsort, war noch bis vor kurzem, allen Sonntagsreden ob der Digitalisierung zum Trotz, oft mehr Wunsch der Arbeitnehmer*innen als Wirklichkeit in den Unternehmen. Schließlich boten im Jahr 2018 gerade einmal 26% der Arbeitgeber diese Möglichkeit an (lt. Studie des IAB). Die Corona-Pandemie wirkt(e) an dieser Stelle wie ein Brandbeschleuniger und in ungeahnter Schnelligkeit schufen viele Unternehmen aus Gründen des Infektionsschutzes die Möglichkeit zum Home Office bzw. zum mobilen Arbeiten. Doch genügt es den Mitarbeiter*innen aufzugeben, nunmehr von zu Hause aus zu arbeiten? Wie sieht es mit der IT-Sicherheit aus?  Welcher arbeitsrechtlicher und datenschutzrechtlicher Maßnahmen bedarf es, um die mobile Arbeit rechtskonform zu gestalten? Unterscheiden sich Home Office, Telearbeit und mobiles Arbeiten in irgendeiner Form und wenn ja, welcher?

Mit diesen Fragen haben wir uns in Teilen zwar auch schon unmittelbar im März an dieser und dieser Stelle hier im Blog beschäftigt. Da jedoch die Nachfragen zu diesen Themen nicht abreißen, die datenschutz- wie arbeitsrechtlichen Problemstellungen rund um das mobile Arbeiten doch noch etwas vielfältiger sind und sich diese selbst mit einer Impfung gegen Covid19 nicht gleichsam aus der Welt schaffen ließen, sondern anders gelöst werden müssen, haben wir bei MÖHRLE HAPP LUTHER beschlossen, eben hierzu ein kostenfreies Webinar zu veranstalten:

Webinar am 18.06.2020 um 9.00 Uhr

Mobiles Arbeiten aus arbeits- und datenschutzrechtlicher Sicht

Worum wird es gehen? – Agenda:

  • Welcher arbeitsvertraglicher Regelungen bedarf es zum Thema „Home Office“ bzw. mobiles Arbeiten ?
  • Was ist in Sachen Datenschutz & Datensicherheit bei der mobilen Arbeit zu beachten?
  • Videokonferenzen – Was sagen die Datenschutzbehörden dazu?
  • Welche Rolle spielen Arbeitsschutz & Arbeitssicherheit beim mobilen Arbeiten?

Gemeinsam mit ihnen gehen wir den  aufgeworfenen Fragen  im virtuellen Panoramatalk am 18.06.2020 um 9.00 Uhr gewohnt lösungsorientiert und praxisnah nach. Wir bringen eine Menge an Informationen mit, freuen uns aber auch auf Ihre Fragen!

Wer ist wir? – Referenten

Dr. Patrick Zeising ist Partner, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht

Nina Diercks (M.Litt, University of Aberdeen) ist Partnerin und Rechtsanwältin für IT- und Datenschutzrecht

 

An wen richtet sich das Webinar?

Das Webinar richtet sich in erster Linie an Geschäftsführer*innen, Syndizi und Personalleiter*innen sowie sonstige Personalverantwortliche. Genauso herzlich willkommen sind aber auch Datenschutzbeauftragte sowie sonst interessierte Kolleg*innen.

Wo kann ich mich anmelden? – Hier!

Anmelden können Sie sich ganz einfach unter diesem Link.

Die Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie  hier; die Hinweise zur Teilnahme hier.

In diesem Sinne,

ich freue mich, Sie am 18.06. zu sehen.

Mitautor: Tobias Pollmann*

Während es in den letzten Beiträgen wieder vermehrt um Datenschutz im engeren Sinne und dabei vor allem ein datenschutzgerechtes sowie datensicheres Homeoffice ging (Teil 1 und Teil 2!), wenden wir uns heute maßgeblich dem Arbeitsschutz zu. Allerdings nicht ohne doch noch auch in diesem Zusammenhang auf den Datenschutz zurückzukommen.

Am Mittwoch, den 15.04.2020 verkündete die Bundesregierung gemeinsam mit den Ministerpräsident*innen die ersten Lockerungen der strengen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronakrise. Damit jedoch das langsame „Hochfahren“ der Wirtschaft nicht schiefgeht und in kürzester Zeit die Lockerungen uns erneut an den Rand des Zusammenbruchs führen, bedarf es – nicht nur, aber auch – einiger einheitlicher Regeln zum Schutz der Arbeitnehmer*innen vor dem Coronavirus in den Betrieben. Diesem Thema hat sich das zuständige Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) angenommen und am Donnerstag, den 16.04.2020 ein Papier mit dem Titel „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ vorgestellt.

Welche rechtlichen und tatsächlichen Implikationen dieses Papier hat, haben wir uns für Sie angeschaut.

Den ganzen Artikel lesen.

Ich freue mich sehr mitteilen zu können, dass ich ab 2020 den Bereich IT- und Datenschutzrecht bei MÖHRLE HAPP LUTHER als Partnerin verantworten sowie gemeinsam mit meinem bisherigen Team dort weiterentwickeln und ausbauen werde.

Die offizielle Pressemitteilung finden Sie hier:


 

MÖHRLE HAPP LUTHER holt Digitalexpertin Nina Diercks an Bord

 


 

„Moment! Wie bitte? Rechtsanwältin Diercks schließt ihre Kanzlei und wechselt mit ihrem Team zu einer großen Einheit? Ernsthaft?“ – wenn das gerade Ihre Gedanken beim Lesen der vorgehenden Sätze gewesen sein sollten, dann kann ich das sehr gut nachvollziehen. Eine Antwort darauf, warum und wieso ich diesen Schritt sehr gerne mache, können Sie – wenn Sie mögen – den nachfolgenden Zeilen entnehmen.


Übrigens: Zum Aufbau des Teams sucht MÖHRLE HAPP LUTHER Rechtsanwälte (m/w/d). Die Stellenausschreibung finden Sie unter https://mhl.de/karriere. Gerne bewerben oder weitersagen!


Den ganzen Artikel lesen.

Ja, ja, es hat seinen Grund, dass man hier relativ wenig von meiner/unserer Seite zu lesen bekommt. Es ist einfach zu viel zu tun. Und darum halte ich mich hier kurz, wir suchen eine/einen:

 

Rechtsanwalt oder Wirtschaftsjurist (m/w) mit (Interessens-) Schwerpunkt IT- und Datenschutzrecht

 

Mehr Informationen finden sich hinter dem vorstehenden Link. Auf Bewerbungen freuen wir uns. Jawohl.

In diesem Sinne,

auf hoffentlich bald!

Der EuGH hat das Privacy Shield für ungültig erklärt! Gut, das kam nicht überraschend. Interessanter sind daher die Ausführungen zu den Standardvertragsklauseln. Diese sind grundsätzlich abstrakt wirksam, es ist aber im Einzelfall zu prüfen, ob die konkrete Übermittlung von personenbezogenen Daten in ein bestimmtes Drittland damit gerechtfertigt werden kann (Urteil des EuGH vom 16.07.2020, C-311/18, Schrems II).

Aha. Ist das wichtig?

Ja! Die Entscheidung schafft Klarheit im Bezug auf den Transfer von personenbezogen Daten in ein Drittland (alles außerhalb des EWR, also außerhalb von EU, Norwegen, Island und Liechtenstein). Reine Absichtsbekundungen dahingehend, personenbezogene Daten schützen zu wollen, reichen nicht aus, daher wurde das Privacy Shield gekippt. Aber auch ein „Weiter so“ mit den Standarddatenschutzklauseln wird es nicht geben.

Den ganzen Artikel lesen.

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Rechtsanwältin Nina Diercks – Partnerin bei MÖHRLE HAPP LUTHER

Rechtsanwältin Nina Diercks (M.Litt, University of Aberdeen) ist Partnerin bei MÖHRLE HAPP LUTHER und verantwortet dort den Bereich IT- und Datenschutzrecht. Dem entsprechend ist sie ausschließlich in den Bereichen  IT- | Medien-| Datenschutz- und dem angrenzenden Arbeitsrecht tätig. Daneben steht die Anwältin gern und oft als Referentin auf der Bühne sowie als Interviewpartnerin und Gastautorin zur Verfügung. Dazu hat sie im Jahr 2010 diesen Blog (früher: Social Media Recht Blog) ins Leben gerufen. Mehr

MÖHRLE HAPP LUTHER

MÖHRLE HAPP LUTHER ist eine führende Wirtschaftskanzlei aus Norddeutschland, in der Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte Hand in Hand arbeiten. Diese multidisziplinäre Aufstellung zeichnet uns aus. Verbunden mit langjähriger Erfahrung führt sie zu kurzen Wegen und schneller Bearbeitung. So bieten wir unseren Mandanten eine hochqualifizierte Beratung und persönliche Betreuung in allen Rechts-, Wirtschafts- und Steuerfragen. Mit mehr als 350 Mitarbeitern beraten wir Unternehmen sowie Unternehmer zielorientiert und engagiert – im Tagesgeschäft und bei komplexen Fragestellungen.

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